Schlagwort Ökologie

Wenn Geld nicht schaden soll – ethisches Investment

Schmetterling

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In einem Netzwerk kam diese Woche die Diskussion auf, wie mensch vorsorgen kann, ohne sich zwischen Pest und Cholera entscheiden zu müssen. Zumeist wissen wir nicht, was Banken und Versicherungen mit unserem Geld machen. Sie versprechen ihren Anlegern maximale Rendite, um diese im Kleingedruckten auszuschließen. D.h. im Falle einer Rezession, und die scheinen immer öfters vorzukommen, gibt es unter Umständen wenig oder nichts. Auch Versicherungen oder Fonds haben einen gewissen Aktienanteil, der dann in den Keller gehen kann und die zu Beginn des Abschlusses gemachten Versprechungen eines sorgenfreien Alters ad absurdum führt.

Viel wichtiger als die Frage, ob sich private Vorsorge rentiere, finde ich die Frage: Was geschieht mit dem eingezahlten Geld? Denn hier wird man meistens im Dunkeln gelassen. Was machen Banken, Versicherungen, Fonds und auch staatliche Stellen mit den ihnen anvertrauten Geldern? Wohin fließen diese? Denn Omas Sparstrumpf ist in diesen Unternehmen und Institutionen wohl kaum anzutreffen.

Es könnte also durchaus sein, dass selbst Menschen, die Kriege und Umweltzerstörung verabscheuen, bei ihrer Privatvorsorge und -absicherung diese indirekt finanzieren. Denn Versicherungen, Fonds und Banken streuen ihre Gelder, die eigentlich den Privatvorsorgenden gehören, aber eben genau das bedeutet, dass mensch in unethische Anlagen investieren kann, ohne es zu wissen. Um ein paar Ecken vielleicht in Blutdiamanten, in Waffenhandel, Überwachungssysteme etc. Da kann man sich die gräßlichsten Sachen vorstellen, denn es gilt: Pecunia non olet. Es stinkt nicht und man sieht Geld auch nicht das Blut an, das an ihm klebt. Das ist jetzt mal meinerseits krass ausgedrückt. Lesen Sie weiter »

07. Februar 2008
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Schlechte Ökobilanz für Biotreibstoffe aus Monokulturen und die Plastikmüllsuppe im Pazifik

Telepolis Enews berichtet über die schlechte Ökobilanz für Biotreibstoffe aus Monokulturen

Sind aber Energie-Rohstoffe aus Monokulturen wirklich die grüne Alternative zu den fossilen Energieträgern Kohle, Gas und Erdöl? Eine jetzt in Science veröffentlichte Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Biomasse Lieferanten. […] Es zeigten sich gravierende Unterschiede in den ökologischen Kosten. Treibstoffe, die aus US-amerikanischem Mais, brasilianischem Soja oder Palmöl aus Malaysia erzeugt wurden, schnitten insgesamt schlechter ab, als fossile Brennstoffe. Am besten fielen die Ergebnisse bei Biokraftstoffen aus wenig energieintensiv erzeugten Restprodukten, wie Gras- oder Holzabfällen und bei der Verwertung alten Speiseöls aus.

Diese Forschungsergebnisse dürften auch für Deutschland gelten, wo neben Raps einige den Energieweizen schon propagieren. Ich finde es ethisch betrachtet absolut verwerflich das sekundäre Bedürfnis nach Energie über das primäre Bedürfnis aller Menschen nach Brot zu setzen.

Und noch etwas: Zwischen Hawaii und Japan wirbelt eine Plastikmüllsuppe in der doppelten Größe der USA durch den Pazifik.