Schlagwort Kriegskosten

USA, Kriegskosten, Folter-ISAF, ver.di-Revolution, EU-Agrar-Golfschläger und der Bauer im Mittelgebirge

Laut Süddeutsche ist die Macht der USA zerbröckelt und atomisiert, was noch zu beweisen wäre. Was aber stimmen dürfte, ist die Feststellung der US-Demokraten, denn diese schätzen die Kriegskosten auf 3,5 Bio Dollar. Nettes Sümmchen, das in friedlichen Unternehmungen besser angelegt worden wäre, denn dann wäre weltweit die Schere zwischen Arm und Reich nicht so am Auseinanderklaffen und solche Vorwürfe wie Amnesty International, dass die Isaf indirekt an Folter beteiligt wäre, würden gar nicht erst zur Debatte stehen. So geraten deutsche Truppen in Afghanistan immer tiefer in den Sumpf und Ver.di hätte im Oktober nicht den Beschluss fassen müssen:

„Die Abwehr der Pläne aus dem Inneren und dem Verteidigungsministerium ist eine Überlebensfrage der Demokratie. Ver.di wird aufgefordert, zusammen mit dem DGB und den Einzelgewerkschaften dringend einen Kampagnenplan zur Abwehr der Pläne zu erarbeiten und rasch in die Tat umzusetzen.”

Und nicht nur die neue Rheinische Zeitung zur Frage bringt: Führt Schäuble das Kriegsrecht ein?
Immerhin wurden seitens der EU-Agrarsubventionen immerhin Pflugscharen zu Golfschlägern, aber das ist nun der Realsatire geschuldet. Fragen Sie mal in einem Mittelgebirge einen Bauern, was er von den Agrarsubventionen (er)hält?

Anstands-PS zu Müntefering: Es gibt einen guten Artikel in den NachDenkSeiten.